Authentisch & erfolgreich: 15 Webinare im Advent für Trainer, Berater und Coaches

In der Weihnachtszeit wird gewichtelt, nach Geschenken gehastet – und man kann auch mal – und dann erst recht – was Gutes tun.

In diesem Jahr hat meine liebe Kollegin Heide Liebmann (die mit dem Nasenfaktor) eine Charity-Aktion ins Leben gerufen.

Die Sache sieht so aus: 15 Trainer und Coaches bieten Know-how – du spendest für ein Waisenhaus in Kambodscha.

Das Ganze heißt: Authentisch & erfolgreich: Vertriebsstrategien für Trainer, Berater und Coaches.

Der Link zu Heide Liebmanns Seite mit den genauen Infos:

http://www.heide-liebmann.de/blog/2010/11/15/authentisch-erfolgreich-15-webinare-im-advent-fuer-trainer-berater-und-coaches/

Insgesamt 15 Referentinnen und Referenten bieten vom 29. November bis 20. Dezember 2010 jeden Abend ein Webinar zu spannenden Themen rund um Marketing und Vertrieb an.

Yours truly ist am 3.12. dran: Ich erzähle etwa über den Elevator-Pitch, die Kurzpräsentation zwischen drei Stockwerken.

Am 17. Dezember wird Josh Feitelson BeeBob hilft e. V. vorstellen, den Verein, der durch dieses Projekt unterstützt werden soll.

Ich denke, es ist wirklich so, wie Heide schreibt:

“Denn das ist das Beste an der diesjährigen Aktion: Alle, die mitmachen, haben was davon!

* Die Referenten können sich und ihr Angebot noch bekannter machen.

* Martin Weiss stellt die Webinar-Software auf train-for-results.de kostenlos zur Verfügung und kann so sein neues Angebot bewerben.

* Für die Teilnehmer sind die Webinare kostenlos, aber wir hoffen natürlich auf eure Spenden, denn:

* Jeder Cent kommt dem Verein BeeBob hilft e.V. zugute, der in Kambodscha den Bau eines Waisenhauses koordiniert und vorantreibt. Weitere Infos zum Verein findet ihr auf der BeeBob-Website http://beebob-hilfe.de/.

Fairer Deal, oder? Man könnte es auch Win-Win-Win-Win-Win-Situation nennen ;) .”

Also, ich bin dabei, ihr hofentlich auch!

3 Dinge richtig gemacht: Stephanie zu Guttenberg mit dem perfekten High Concept Pitch zu „konservativ“

Es ist noch gar nicht so lange her, da saß ich bei einem Seminar an einem Tisch mit einer Professorin für katholische Theologie, die auch oft in christlich-islamischen Gremien sitzt.

Die katholischen Vertreter hatten einige Probleme, den islamischen Vertretern zu erklären, was für sie Katholizismus war. Die Vertreter des Islam hatten für ihren Glauben sehr klare Positionen.

In solchen Situationen kann man auch ganz schön alt aussehen. Prima, wenn man einen Pitch bereit hat, wenn man z.B. gefragt wird: „Was heißt eigentlich für Sie, konservativ sein?“

Ein Pitch, also eine Kurzpräsentation, kann bis zu einer Viertelstunde dauern. Aber die Zeit hat man ja selten. Also sollten in der Regel etwa drei Sätze reichen. Die Königsdisziplin dabei ist der sogenannte „High-Concept-Pitch“: Das bedeutet: Man kann etwas in einem Satz, manchmal sogar in einem Wort sagen und alle wissen Bescheid.

(Stephanie zu Guttenberg-Foto: yahoo.com)

Eine junge Konservative, die da einiges sehr gut hin bekommt, scheint Stephanie zu Guttenberg, die Gattin des Verteidigungsministers zu sein.

So stellt sie die Süddeutsche Zeitung in einem Profil vor:

Stephanie zu Guttenberg, 33, ist eine politische Frau (was bei der Ururenkelin von Otto von Bismarck nicht verwundern mag), hat sich aber bislang wenig von der Hysterie um ihren Mann anstecken lassen… Jetzt hat sie ein Buch veröffentlicht (Schaut nicht weg), mit dem sie ihr Terrain absteckt: der Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern, ein Werk über die Symptome, über Prävention, über Heilung und auch eine Mahnschrift gegen gesellschaftliche Verrohung, die sich im Alltagsgebrauch von Pornographie zeigt. Lady Gaga, Heidi Klum – das sind falsche Vorbilder für junge Leute, schreibt sie in Bild, wo man die so Kritisierten sonst durchaus schätzt.“ Mehr dazu hier:

http://www.sueddeutsche.de/leben/stephanie-zu-guttenberg-mrs-tatendrang-1.1000744

Die SZ: “Eine “moderne Konservative” sei sie, sagt Frau zu Guttenberg, die Tradition schätze. Denn Tradition sei ja nicht, “die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben”.“

Also hier nochmal der High Concept Pitch von Frau zu Guttenberg:

„Tradition ist nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiterzugeben.“

Kein Geschwafel, ein Satz mit gleich zwei Bildern, die man leicht ankern, sprich, sich behalten kann.

Merke: Die Sache mit der Tradition lässt sich genauso gut von Vertretern anderer politischer oder unpolitischer Lager benutzen. Wenn das nicht ein guter Pitch ist – oder was meinen Sie? Fallen Ihnen andere gute Kurzvorstellungen ein – her damit!

10 Sekunden für alles – Kleine Einführung ins PITCHING, die Kurzvorstellung

Mir ist es auch schon mal passiert: Jemand fragt nach einem neuen Projekt oder nach dem, an was ich gerade arbeite, und ich fange an mit einer sehr weitschweifigen Erklärung, die gar nicht aufhören will.  Mein Gegenüber? ist  offensichtlich nicht so beeindruckt wie erwünscht.

Mit einem guten Pitch kann man sich und sein  Projekt kurz und knackig rüber bringen  in gut 15 Sekunden oder drei Sätzen.

Pitching  ist ein Begriff aus dem Baseball:

Der Pitcher steht in der Mitte des Innenfeldes auf dem Pitcher’ s Mound, einem ca. 30 cm hohen Hügel,  und wirft von dort dem jeweiligen Schlagmann (Batter) der Schlagmannschaft, bzw. dem dahinter hockenden Fänger (Catcher) seiner eigenen Mannschaft, die Bälle zu.

Der Begriff bedeutet also, den Ball ins Spiel zu bringen. In einigen deutschen Veröffentlichungen heißt es dazu, das seien die Manager gewesen, die sich diese Kurzpräsentation ausgedacht haben, ich denke da anders (weil ich vieles aus den USA lese)

Also hier mein Pitching-Mythos nach dem Motto „werr hat´s errfunden?“:

Den Begriff des Pitch oder des Pitchings haben die Drehbuchautoren in Hollywood benutzt. Man stelle sich vor, man schmeißt sich in sein ungefüttertes Armani-Jackett (denn es ist heiß in LA) und hat einen Termin mit einem der mittleren Studiobosse.

Der hat nicht viel Zeit (2-3 Minuten und die Aufmerksamkeits-spanne einer Stubenfliege). Noch anspruchsvoller: Man trifft diesen Manager auf irgendeinem Meeting und landet im gleichen Fahrstuhl – 2-3 Stockwerke hat man Zeit, um sich und ein neues Projekt vorzustellen.

Was ist dabei wichtig? Und was kann man alles falsch machen?

Hier auf www.pitchperfekt.com gibt es künftig alles Mögliche zum Thema Pitch und Kurzpräsentation.

Den 10 Sekunden-Pitch, den, der auch eine Viertelstunde dauern kann und die Königsdisziplin: den High Concept Pitch.

Das ist ein Pitch, in dem das, um was es geht , bildreich und allgemein verständlich in einem einzigen Satz beschrieben wird,.

Wie sowas geht, wusste als alter Zeitungs-Redakteur schon der alte Fontane.

http://www.amazon.de/Stechlin-Theodor-Fontane/dp/3746652855/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1285238146&sr=8-1

Gefragt, worum es denn in seinem  „Der Stechlin“ ginge, antwortete er: „Ein Alter stirbt und ein Junger heiratet“.