Eat Pray Love: Eine Frau auf der Suche nach allem quer durch Italien, Indien und Indonesien, so heißt der deutsche Buchtitel.
Elisabeth Gilbert, die Autorin, beschreibt in ihren Bestseller, wie sie ihr Leben umgekrempelt hat. Sie macht sich auf die Suche nach den einfachen Dingen: Essen. Beten. Lieben. Die Dinge, die sie als wichtig erachtet, versucht sie nun zu er-leben.
Das ist ein autobiografischer Roman.
Warum aber interessiert so viele Menschen, was diese New Yorker Medienfrau sich da als Selbsterfahrung vorgenommen hat?
Ich glaube, es ist der Titel.
Vom Agenten, der das Buch zum Verlag gebracht hat, bis zu den Leserinnen war allen klar, was sie erwartete: Essen, Beten, Lieben.
Und wir reden hier nicht darüber, wie Frau Gilbert schreibt, mi geht es gerade nur darum, wie sie die Aufmerksamkeit von so vielen gewinnen konnte.
Für alle, die sich dazu noch für Dramaturgie interessieren (das ist, wie man sieht, auch bei einem autobiografischen Werk möglich), ist es auch so einfach wie Schnee:
Prolog: Idee und Abfahrt
1. Akt: Essen
2. Akt: Beten
3. Akt: Lieben.
Und weil das so verblüffend einfach wirkt, hat sich Julia Roberts dazu entschlossen, in der Verfilmung die Hauptrolle zu spielen:
Das Plakat kann sogar zwei der drei Akte abbilden: Essen und Lieben. Ich finde, das ist – ganz abgesehen von jeglicher Qualität beim Text oder beim Film – ziemlich genial gemacht.
Wie denkt ihr?
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