Achtung, fertig – Pitch – Im Bierzelt – beim Barcamp Karlsruhe

Es war für mich ein sehr ergiebiges Barcamp gestern und heute  in Karlsruhe:

http://www.barcamp-karlsruhe.de/

Nur kurz für die, die dem Wort Barcamp noch nicht begegnet sind: Ein BarCamp ist eine offene Tagung, deren Ablauf und Inhalte von den Teilnehmern im Tagungsverlauf selber entwickelt werden.

Entwickelt werden durfte diesmal in Karlsruhe mit Hilfe von etlichen Sponsoren, u.a.

http://www.cas.de/ CAS Software und http://www.kizoo.com/ KIZOO Technology Ventures

Besonders interessant fand ich jeweils den Anfang- ein volles Bierzelt mit einer ziemlich hohen Laptopquote pro Quadratzentimeter und dann wird das Programm des Tages festgelegt – wer will, macht Vorschläge für die einzelnen Sessions.

Übrigens super organisiert in Karlsruhe – hier eine der sehr umtriebigen Organisatorinnen:

Als Frau fällt mir hier wieder mal der Satz “Rückwärts und mit Stöckelschuhen” auf (bezieht sich auf Ginger Rogers beim Tanzen mit Fred Astaire):  Männer machen es gut – Frauen machen es gut – mit nem Kleinkind im Arm.

Zurück zum Bierzelt. Am Anfang steht beim Barcamp die Vorstellung der Themen für die Sessions in zwei, drei kurzen Sätzen. Und was ist das? Ein Pitch.

Also, ich kann sagen, ich habe einige gute Pitches gehört, aber auch ein paar Sachen…

z.B. :

Barcamper A: Nennt seinen Namen nicht, murmelt in seinen nicht vorhandenen Bart.

Barcamper B brummelt derart in die Gegend, dass jemand ruft: “Das Mikrofon ist das kleine Schwarze!” (oder so ähnlich).

Barcamperin C ist weder zu sehen noch zu hören.

Barcamperin D ist zu hören, aber sehr hoch und eng – darf ich sagen quietschend?

Und dann z.B. Barcamper E und F kann man nicht hören und sie scheinen etwas zu brabbeln, von dem ich weder den Inhalt verstehe noch was es denn bedeuten soll, was sie sagen…

Dann jeweils die  Frage: “Interesse?”

Oh je.

Aber es gibt natürlich auch die Barcamper, die sich da aufbauen und zwei Worte sagen  – und das Bierzelt ist ein Wald an Armen.

Xing-Optimierung ist so ein Zauberwort.

Gut gemacht, der Pitch, offenbar.

Merke: Auch sowas Kleines wie eine Kurzvorstellung im Bierzelt kann man ja mal üben, nicht?

Oder was meint ihr?

52 Sekunden und alles gesagt – aber wie? Pitchklinik Teil 2

Sagenhaft kurze 52 Sekunden hat die junge Eventmanagerin in ihrem preisgekrönten Pitch für ihr Unternehmen www.evergreenevents.de gebraucht, den ich beim letzten Mal vorgestellt habe. Sympatische Austrahlung, interessantes Angebot.

Und es geht auch noch besser! Ich habe den Text des Pitches mal aufgeschrieben:

„Sie planen eine Veranstaltung, haben aber keine Lust auf den       organisatorischen Aufwand und den damit verbundenen Stress – dann sind Sie bei mir genau richtig.

Mein Name ist Ines Müller und als selbstständige Event-Managerin sorge ich dafür,    dass Sie bei Ihrer Veranstaltung sich entspannt zurücklehnen können und als perfekter Gastgeber in Erscheinung treten können.

 Dabei lege ich größten Wert auf Nachhaltigkeit, denn auch bei Ihrer          Veranstaltung kann man eine Menge tun, um die Umwelt schonend zu   behandeln.

Kontaktieren Sie mich: www.evergreenevents.de“.

Versuchen Sie mal, den Text laut zu lesen. Was fällt Ihnen z.B. bei den Sätzen auf?

Bin gespannt auf Kommentare!

1-2-3 ein Pitch – oder? Die Pitch-Klinik 1

Sich einen Pitch zu basteln ist gar nicht so einfach, wie es einem vielleicht vorkommen mag. Wieso? Weil viele kleine Bestandteile dazu gehören. Was es alles braucht, und wie man dabei vorgehen kann, wenn man sich seinen persönlichen Pitch bauen kann, das möchte ich hier in einer kleinen Reihe, vorstellen. Ich habe sie einfach mal “die Pitch-Klinik” genannt.

Für meinen Workshop “Der Fahrstuhl-Pitch – die kurze, erfolgreiche Selbstpräsentation” auf der WoMenPower 2011 auf der Hannovermesse http://site.hannovermesse.de/54914

war ich auf der Suche nach Beispielen, mit denen man üben kann.

Bei www.youtube.com findet man immer was.  So auch hier den Pitch einer jungen Event-Managerin. Sie hat im letzten Jahr beim Osnabrücker Gründer- & Jungunternehmertag   beim Wettbewerb Elevator-Pitch den dritten Platz belegt.

Hier der Pitch:

<a href=”http://www.youtube.com/embed/lkavjRbNfF0“>

Ehe ich was dazu schreibe, interessiert mich, wie er bei Ihnen angekommen ist.

Hat der Pitch Emotionen geweckt?

Welche Sprache hat sie benutzt – und hat die Sprache  gepasst?

Waren Bilder dabei, die angezogen haben?

Wie hat die Junge Frau präsentiert – ruhig, hastig, ohne Pausen oder eher anziehend?

In Teil 2 gehe ich selber noch näher darauf ein – Anmerkungen sind willkommen!

Fahrstuhl-Pitch-Workshop auf der WoMenPower auf der Hannover Messe

Jährlich findet bei der Hannover-Messe auch die WoMenPower statt, diesmal zum 8. Mal:

http://site.hannovermesse.de/54914

Mittlerweile ist die WoMenPower mit 1 000 Teilnehmerinnen die größte Einzel-Veranstaltung auf der Hannover Messe.

Das sorgte am Freitag schon um 9.30 für ein volles Plenum zur Eröffnung durch die wie immer fabelhafte Sabine Asgodom (www.asgodom.de):

Die fackelte nicht lange und meinte gleich zu Anfang: “Sagen Sie Ihrer Nachbarin, wer Sie sind, Sie haben eine Minute Zeit.”

Allgemeines Schmunzeln und rege Unterhaltungen.

Gibt es Besseres, als danach wie ich einen Workshop zum Thema “Der Fahrstuhl-Pitch – die kurze, erfolgreiche Selbstpräsentation” zu halten?

Kaum! Tolle Teilnehmerinnen mit interessanten Fragen und viel Energie beim Pitch:

Meine Präsentation habe ich gerade auf www.slideshare.net eingestellt -

hier der Link:

http://www.slideshare.net/KathrinSebens/workshop-fahrstuhlpitch-womenpower-2011-kathrin-sebens

Wenn es Fragen gibt und Kommentatre – bitte melden!

Reclam – der Pitch mit der Volte rückwärts

Normalerweise beschreibt man ja mit einem Pitch, oder einem Fahrstuhl-Pitch, also einer Kurzvorstellung, etwas, das das Gegenüber vielleicht in dieser Form noch nicht gehört hat bzw. noch nicht kennt.

Neulich las ich in der Süddeutschen Zeitung www.sz.de im Wirtschaftsteil einen Pitch, der rückwärts läuft.

Wie das?

(Foto: http://www.wikipedia.org) Der Verlag Reclam auf der Frankfurter Buchmesse)

Die Süddeutsche stellt in einer Reihe im Wirtschaftsteil regelmäßig Marken vor. Woran definiert man eine Marke? Auf jeden Fall damit, dass sie so gut wie jeder kennt.

Und wer, der in die Schule gegangen ist, ist nicht  früher oder später einem Reclam-Heft in die Quere gekommen? Oft wird man die gelben kleinen Dinger vor Wut in die Ecke gepfeffert haben, oder sie haben in der Schultasche ein paar Knicks und Eselsohren bekommen.

Egal wie: die kleinen Reclam-hefte, früher naturweiß seit vielen Jahren gelb, gehören einfach ins Leben, wenn man deutsch liest.

Das Theater Oberhausen spielt seine Iphigenie auf Tauris von Goethe derzeit auch in einem Meer aus gelben Reclamheften:

(Foto:  Raimund Orfeo Voigt auf http://www.reclam.de/)

Und  der Pitch dazu?

Der schlägt einen Salto rückwärts: Er wendet sich an die, die von der Bedeutung des Reclamverlages und der Bedeutung der kleinen Heftel für die deutsche Kultur keine oder wenig Ahnung haben. Einem Amerikaner oder einem Webadikten schlägt die SZ in ihrem Artikel über den Reclam-Verlag deshalb folgende Erklärung vor:

“Reclam – das ist die App des 19. Jahrhunderts.”

Hat mich beeindruckt. Gibts andere Beispiele für einen Salto rückwarts?

Pitch Hoch Drei: Der High Concept Pitch

Ein Pitch ist eine Kurzpräsentation, nicht mehr und nicht weniger. Wir brauchen ihn, um andere schnell und bildreich über uns oder unser Projekt zu informieren. Eine kleine hörbare Vistenkarte. Wen´s nicht interessiert, wer wir sind und was wir machen – Schwamm drüber, macht nichts.

Trotzdem, da kann ein Job dran hängen, manchmal Millionen Dollar oder Euro.

An einem Satz? Aber es gibt doch soviel zu erzählen zu unserem Herzensprojekt…

Hollywoods Drehbuchautoren hatten dieses kleine Dilemma schon immer. Produzenten haben wenig Zeit und manchmal auch nur wenig Aufmerksamkeit für ihr Gegenüber übrig. Eintagsfliegen haben manchmal mehr, wenn es um ein Stück Pflaumenkuchen geht, (aber den wollen sie ja auch).

Autoren haben also einen Stoff, der eineinhalb Stunden Film füllen soll oder 340 Seiten. Wie das so eindosen, dass man sich auch noch etwas dabei vorstellen kann?

Hier kommt das ins Spiel, was die Profis High Concept Pitch nennen. So nennt man ein Projekt, das man in einem Satz, oder besser noch, in 3-4 Worten ausdrücken kann.

Hier kommt die Geschichte zu einem High Concept Pitch, der Furore gemacht hat.

2005 hatten die beiden Drehbuchautoren John Heffernan und Sebastian Guitierrez eine Idee.

John Heffernan (Foto: ghostradio.wordpress.com)

Sebastian Guitierrez (Foto: filmschoolrejects.com)

Die Geschichte:

Ein FBI-Agent landet in einem Flugzeug voll mit tödlichen, aggressiven Schlangen, die ein Gangsterboss extra ins Flugzeug geschafft hat. Sie sollen den Zeugen töten, den der Agent von Honolulu nach Los Angeles bringen muss, damit der vor Gericht gegen seinen Boss aussagen kann.

Der Pitch zum Filmprojekt besteht aus genau vier Worten, die dann auch den Filmtitel darstellten:

Snakes On A Plane

(Schlangen im Flugzeug).

(Foto: best-horror-movies.com)

Allein die Info über das Filmprojekt löste in verschiedenen Internetforen und Blogs Diskussionen aus. Wer mehr darüber lesen möchte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Snakes_on_a_Plane

Zu Protesten kam es, als das Studio beschloss, den Arbeitstitel  in Pacific Air Flight 121 zu ändern. Die Proteste der Fans sorgten dafür, dass der Filmtitel wieder in Snakes On A Plane geändert wurde.

Für die, die´s noch nicht gemerkt haben – was ist denn nun so toll an diesen vier Worten?

1. In vier Worten bekommt man den ganzen Film

2. Es ist bildhaft, Dummchen! (Etwas Gefährliches wie Schlangen, dazu noch in einem so engen Raum wie einem Flugzeug, man kann da nicht entfliehen, usw….)

3. Auch wichtig: Man weiß sofort, das es sich nicht um einen Liebesfilm, nicht um einen Krimi, sondern um einen Action- oder Horrorfilm handelt.

Durch all das machte allein schon der Pitch von Heffernan und Guitierrez Furore. Dabei spielte dann gar nicht mehr so eine große Rolle, dass der eigentliche Film gar nicht so viel Geld einspielte.

Andere Ideen zum High Concept Pitch?

2 Tipps für einen guten Pitch – sein Gegenüber kennen – und locker bleiben

Ich habe vor Kurzem ein kleines Webinar über den Fahrstuhl-Pitch gehalten – da man die Folien ohne Kommentar  doch schlecht versteht, kommen jetzt hier sind in lockerer Reihe ein paar Tipps und Stories dazu.

Man liest immer, wenn es um Pitch, also um eine Kurzpräsentation, geht, dass man über sein Gegenüber informiert sein soll. Gut gesagt, klappt aber auch nicht immer. Manchmal ist man richtig erschlagen, wen man da plötzlich vor sich hat.

Es ist auf jeden Fall gut, wenn man weiß, was das eigene Alleinstellungsmerkmal, die Unique Selling Proposition (USP) ist.

Und das kann sein: „Ich bin klein, aber oho!“

Wie die Geschichte des Pitches von Ken Rotcop zeigt.

(Foto: Hanna-Barbera.com)

Ken Rotcop

Hier das Video dazu auf Youtube , wo Rotcob die Geschichte (auf Englisch) erzählt –

und noch sein neues Buch dazu verkauft ;) ).

Rotcop war zu dem Zeitpunkt der Geschichte der Creative Director von Hanna Barbera.

(Foto: nicoles-funworld.de)

Das ist das Haus, das Fred Feuerstein („Wilmaaa!“) und die Jetsons erfunden hat.

Ken Rotcob sollte eines Tages unerwartet den großen alten Kinderbuchautor E.B.White anrufen.

(Foto:famousdead.com)

Er sollte White davon überzeugen, nicht mit Walt Disney abzuschließen, um sein Kinderbuch „Charlotte´s Web“ („Wilbur und Charlotte“) verfilmen zu lassen.

(Foto:amazon.com)

Als Ken Rotcob bei White anrief, war der eigentlich schon entschlossen, mit Disney abzuschließen. Das war schließlich der Marktführer. Wie konnte Rotcob ihn zu Hanna Barbera zu holen?

Rotcob erzählt, er habe folgendes zu E.B. White gesagt: „Sie kennen ja “Disney´s Schneewittchen“ und Disney´s „Dumbo“. Bei Disney wird Ihr Werk immer „Disney´s „Charlotte´s Web“”  sein, bei uns wird es „E.B. White´s Charlotte´s Web“ sein.“ White schloss mit Hanna-Barbera ab.

Rotcop hatte etwa eine 50/50-Chance, E.B. White zu überzeugen. Ein Pitch ist wirklich nur eine Kurzpräsentation und kein Vortrag. Er ist eine kleineVisitenkarte. Auch wenn man vielleicht am falschen Baum gebellt hat („kein Interesse“) – macht nichts – locker bleiben!

Natürlich kommt es darauf an, wie das Gegenüber tickt und was es gerade am Nötigsten hat.  In folgenden Beispiel geht es „einfach“ um Geld.

W. Mark Felt und Familie

(Foto: rightwingnuthouse.com)

Über 30 Jahre nach der berühmten Watergate-Affäre erklärte sich 2005 der ehemalige Vize des FBI, W. Mark Felt, zu einem großen Interview mit der amerikanischen Zeitschrift Vanity Fair bereit.

Der 91-jährige gab zu, dass er der mysteriöse „Deep Throat“ war, der die beiden Enthüllungs-Journalisten Woodward und Bernstein mit den entscheidenden Fakten über die Affäre versorgt hatte. Das führte u.a. später dazu, dass der amerikanische Präsident Nixon abtreten musste.

Der Grund? Felt fühlte sich verpflichtet, seinen Kindern und Enkeln ein bisschen Geld für ihre Ausbildung zu hinterlassen, bevor er starb. Für ihn war plötzlich Geld interessant.

2 Arten beim Pitch, das Gegenüber zu packen

Ich habe mich in den letzten Wochen auf ein Webinar vorbereitet, in dem ich über den Fahrstuhl-Pitch erzählt habe. Es laufen übrigens noch bis kurz vor Weihnachten kostenlose Webinare für Coaches und Trainer, alles zu einem guten Zweck und organisiert von der tollen Heide Liebmann http://www.heide-liebmann.de/blog/2010/11/15/authentisch-erfolgreich-15-webinare-im-advent-fuer-trainer-berater-und-coaches/ .

Die Advents-Aktion dient einem guten Zweck: Es geht bei den Spenden, die wir gerne für Beebob e.V. “er-präsentieren” wollen,  um ein Haus für Kinder in Kambodscha.  Schauen Sie mal rein!

Während ich das Webinar vorbereitet habe, sind mir einige Ideen gekommen – über einige möchte ich in nächster Zeit bloggen.

Was bleibt hängen beim Gegenüber, wenn sie einen Pitch, eine Kurzvorstellung machen?

(Foto: http://www.hbechter.at)

Die linke Hirnhälfte  ist zuständig für Logik, Vernunft,Verstand,
Zahlen, Daten, Fakten, lesen und rechnen.

In der rechten Hirnhälft liegen Gefühl, Emotion, Stimmungen, Kreativität, Instinkte, Intuition und Bilder.

OK, alle Menschen sind verschieden. Es gibt Menschen, die haben sich sehr auf ihre linke, logische Hirnhälfte verlegt. Aber die meisten nehmen Signale über ihre rechte Hirnhälfte wahr. Die ist zuständig für alles Kreative und Emotionale. Der Mensch braucht oft nur eine logische Bestätigung, damit er anderen verkaufen kann, für was er sich mit der rechten Hirnhälfte, emotinell, entschieden hat.

So ein Pitch für ein Projekt oder ein Produkt kann also auch zwei Seiten haben.

Nehmen wir die Schränke von interlübke:

(Foto: interlübke.de)

So ein Schrank sieht sehr klassisch aus – manche würden sagen: nach nichts.

Dafür kostet diese Wertarbeit aber.

Das könnte erst Mal der Pitch für die linke, logische Hälfte sein. So wurde der Schrank zumindest mal in  einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung beschrieben:

“Klarheit in der Formensprache und eine hohe Qualität in der Fertigung, das sind unsere Markeninhalte“.

Sehr logisch, aber ein bisschen ohne Saft.

Hier der Pitch für die rechte, emotionale Hirnhälfte (ebenfalls aus der SZ):

„Schränke wie nach innen getragene Pelzmäntel”.
Hier gibts ein Bild und hier gibt´s ein Gefühl. Außerdem sind beides Pitches sogenannte High-Concept-Pitches, d.h. sie sind eine Kurz-Präsentation, die mit einem Satz auskommt.
Sagen Sie mir, was Sie darüber denken!

Authentisch & erfolgreich: 15 Webinare im Advent für Trainer, Berater und Coaches

In der Weihnachtszeit wird gewichtelt, nach Geschenken gehastet – und man kann auch mal – und dann erst recht – was Gutes tun.

In diesem Jahr hat meine liebe Kollegin Heide Liebmann (die mit dem Nasenfaktor) eine Charity-Aktion ins Leben gerufen.

Die Sache sieht so aus: 15 Trainer und Coaches bieten Know-how – du spendest für ein Waisenhaus in Kambodscha.

Das Ganze heißt: Authentisch & erfolgreich: Vertriebsstrategien für Trainer, Berater und Coaches.

Der Link zu Heide Liebmanns Seite mit den genauen Infos:

http://www.heide-liebmann.de/blog/2010/11/15/authentisch-erfolgreich-15-webinare-im-advent-fuer-trainer-berater-und-coaches/

Insgesamt 15 Referentinnen und Referenten bieten vom 29. November bis 20. Dezember 2010 jeden Abend ein Webinar zu spannenden Themen rund um Marketing und Vertrieb an.

Yours truly ist am 3.12. dran: Ich erzähle etwa über den Elevator-Pitch, die Kurzpräsentation zwischen drei Stockwerken.

Am 17. Dezember wird Josh Feitelson BeeBob hilft e. V. vorstellen, den Verein, der durch dieses Projekt unterstützt werden soll.

Ich denke, es ist wirklich so, wie Heide schreibt:

“Denn das ist das Beste an der diesjährigen Aktion: Alle, die mitmachen, haben was davon!

* Die Referenten können sich und ihr Angebot noch bekannter machen.

* Martin Weiss stellt die Webinar-Software auf train-for-results.de kostenlos zur Verfügung und kann so sein neues Angebot bewerben.

* Für die Teilnehmer sind die Webinare kostenlos, aber wir hoffen natürlich auf eure Spenden, denn:

* Jeder Cent kommt dem Verein BeeBob hilft e.V. zugute, der in Kambodscha den Bau eines Waisenhauses koordiniert und vorantreibt. Weitere Infos zum Verein findet ihr auf der BeeBob-Website http://beebob-hilfe.de/.

Fairer Deal, oder? Man könnte es auch Win-Win-Win-Win-Win-Situation nennen ;) .”

Also, ich bin dabei, ihr hofentlich auch!

Gelungener Pitch für Aktenfuchser und Verhandlungstiger: die Sherpas der Wirtschaftsgipfel

Es gibt Leute, die haben einen verdammt schwierigen Job, aber die Berufsbezeichnung lautet dann so: Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie oder: Wirtschafts- und Finanzpolitischer Berater der Bundeskanzlerin im Bundeskanzleramt.

Das letztere ist die Berufsbezeichnung von Dr. Jens Weidmann.

(Foto: rp-online.de)

Was macht der Mann – vor allem vor und bei Wirtschaftsgipfeln? Er bereitet die Wirtschaftsgipfel vor, kämpft während des Gipfels für sein Land und hat die Arbeit mit den Ergebnissen in der Nachbereitung.

Er hat: die Arbeit. Seine Kanzlerin Angela Merkel hat: im Zweifelsfall die Lorbeeren.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

(Foto: e-blogs.wikio.de)

Schon der berühmte Bergsteiger Sir Edmund Hillary, Erstbesteiger des Mount Everst, hatte seinen Sherpa Tenzing Norgay dabei.

(Foto: bbc.co.uk)

Aus diesem Grund lautet die Berufsbezeichnung für die, die vorher, während und nach den Wirtschaftsgipfeln ackern, Sherpas.

Das Wort stammt aus dem Nepalesischen und bezeichnet die einheimischen und ortskundigen Bergführer im Himalaya-Gebirge.

Der Volkswirtschafler Dr. Jens Weidmann hat eine excellente Vita, in der es von Begriffen wie “Internationalem Währungsfonds” und “Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung” nur so wimmelt.

Der Pitch “Sherpa” fasst es dann doch kurz und bidlhaft-griffig zusammen. Nachdem Weidmann nicht nur für die für die inhaltliche und strategische Vorbereitung der G20-Runde zuständig war, sondern von Kanzlerin Angela Merkel 2009 auch noch als Sherpa des G8-Gipfels berufen worden ist, hat der Spiegel Weidmann zum “Super-Sherpa” ausgerufen.

“Sherpa” als Pitch für eine lange Berufsbezeichnung ist übrigens ein sogenannter “High-Concept-Pitch”: Man braucht nur ein Wort, um eine Arbeit zu erklären und gleichzeitig noch Bilder aufzumachen.

Ein griffiger, bildhafter Begriff wie der “Sherpa” der Gipfeltreffen bekommt dann sogar noch Zusatzbegriffe:

Auf der Webseite des Auswärtigen Amtes (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Aussenpolitik/InternatOrgane/G8/Uebersicht.html)

heißt es zu Weidmann: “Er wird unterstützt von einem Sous-Sherpa für den Bereich globaler Entwicklungs-, Umwelt-, Energie- und Handelsfragen sowie vom Politischen Direktor für Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik.”

Wie beim Sous-Chef in der großen Küche steht der Sous-Sherpa dem Sherpa zur Seite. Auch der “Sous-Sherpa” ist ein “High-Concept-Pitch”. Er lässt dabei  mit dem Französischen als alter Sprache der Diplomatie elegant das “unter” verschwinden – und macht noch das Bild mit der Sterne-Küche auf.

Noch ein Bild – weiter so! Gibt´s noch andere Beispiele?